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Unser tolles Team vor Ort!

Heute möchten wir mal von unserem Labradormischlingsrüden Buksi berichten. Er wurde in Ungarn zu einem Besitzer mit einem großen Grundstück vermittelt. Dort lebte er gemeinsam mit dem ebenfalls nach dorthin vermittelten Terriermischling Vodka.

Leider hat Buksi seinem neuen Zuhause keine Chance gelassen sich für ihn als liebevollen geeigneten Dauerwohnort zu präsentieren. Denn bereits am ersten Tag ist Buksi dort über den Zaun gesprungen und weggelaufen. Anscheinend hat er sich an das Tierheim als Wohlfühlort erinnert, denn er stand am nächsten Tag wieder vor dem Tor unseres Partnertierheims. Das ist immerhin schlappe 20 Km von seinem neuen Zuhause entfernt. Alleine die Leistung es zu finden verdient größte Bewunderung, denn er wurde mit dem Auto zu seinem neuen Zuhause gebracht. Den Rückweg fand er alleine Querfeldein über für ihn ja unbekannte Felder, Wiesen und Straßen.

Selbstverständlich wurde der Besitzer umgehend informiert. Er hat Buksi noch am gleichen Tag wieder abgeholt, damit er sein neues Zuhause dann doch mal so richtig kennlernen kann.
Schließlich ist es ja kaum vorstellbar, dass Buksi lieber den Trubel und die leider nur eingeschränkte Aufmerksamkeit der Betreuer im Tierheim genießen will als den großen Auslauf und die Zweisamkeit mit Kumpel Vodka.

Tja, das neue Zuhause konnte wohl leider nicht überzeugen. 3 Tage später stand Buksi wieder vor dem Tor. Man hatte dann ein Einsehen und hat Buksi die wiederholte Rückgabe an das für ihn anscheinend nicht so tolle Zuhause erspart. Was für Vodka gilt , gilt für Buksi noch lange nicht. Die Geschmäcker sind halt auch bei Hunden verschieden. Für so manchen Hund ist das Tierheim dann wohl doch ein toller Ort. Das Verhalten Buksi zeigt ja Beispielhaft, wie sehr unsere Schützlinge an den Pflegern und Betreuern hängen können.

Buksi wartet jetzt im Tierheim auf einen neuen Besitzer, der ihn vielleicht mit einem überzeugenderen Zuhause zum dauerhaften Verbleib einladen und überzeugen kann. Zumindest bei Buksi hat das Tierheim mit dem dort erlebten Wohlfühlambiente die Latte sehr hoch gelegt.

Für den Einsatz und die liebevolle Hingabe bedanken wir uns bei dem Tierheimteam in Ungarn, weiter so.

Horror pur-Dzeko

Dzeko ist ein junger Staffordshire Rüde und hat schon einen richtigen Horrortrip erlebt.
In einer nächtlichen Aktion wurde er aus den Fängen seines eigenen Besitzers gerettet, der doch tatsächlich versucht hat den armen Hund mit einem Messer zu erstechen!
Zum Glück fiel sein Überlebenskampf, der mit lauten Schreien einherging, Nachbarn auf, die sofort den Tierschutz verständigten...
Dzeko hat überlebt und ist jetzt sicher im Tierheim untergebracht.Die Mitarbeiter kümmern sich liebevoll, sodass seine Wunden langsam anfangen zu heilen. Die Wunden auf seiner Seele bleiben wohl ein lebenlang, trotzdem hat Dzeko das Vertrauen in die Menschen nicht verloren. Er benimmt sich freundlich und aufgeschlossen und das trotz der traumatischen Nacht!

Neben den heilenden körperlichen Wunden gibt es eine weitere wirklich erfreuliche Nachricht von Dzeko. Er hat ein sehr liebevolles mit aufmerksamen und ihm zugewandten Herrchen gefunden. Das ist umso bemerkenswerter, wenn man sein Verhalten und seine körperlichen Gebrechen näher kennt.
Der Mordanschlag auf ihn blieb leider nicht ohne dauerhafte körperliche Folgen. Ihm wurden Sehnen und Bänder durchtrennt, sodass er nie wieder richtig laufen kann. Er kann nur noch humpeln. Trotzdem spielt und tobt er gerne und ausgelassen, aber leider reicht seine Kraft und Ausdauer nur noch für 10 Minuten Spaß am Stück, denn danach ist er vollkommen erschöpft.
Daneben stellte sich heraus, dass er gänzlich unverträglich mit Artgenossen ist, trotz allen Versuchen das zu ändern. Offensichtlich wurde er bewusst dazu abgerichtet, Artgenossen "so zu mögen".
Alle diese Handycaps sind seinen neuen Besitzern aber egal. Sie lieben ihn so, wie er ist und wissen mit all seinen Einschränkungen umzugehen. Auch wenn das manchmal nicht einfach und umständlich ist.

Bonni und Boldi im Pech...

Beide Hunde lebten mit einem dritten Hund bei einer Ungarin bis....es zu einem schrecklichen Unfall kam, den die Hunde miterlebten.
Auf dem Weg nach Hause mit dem Fahrrad wurde Frauchen von einem Auto angefahren und hat den Unfall nicht überlebt.Die drei hielten tapfer bei ihr Wache und liessen sich auch von Sirenengeheul und Rettungskräften nicht abschrecken. Leider konnten die Tierschützer nur zwei Ihrer Hunde "dingfest" machen und ins Tierheim bringen.Bonni, warscheinlich Boldis Mama, und ebendieser Boldi warten dort nun auf eine neue Chance!
Während Bonni mit dem Tierheimalltag gut zurecht kommt und freundlich und lieb zu Jedermann ist, hat Boldi noch etwas mit seiner Schüchternheit zu kämpfen. Das wird auch noch, Kleiner! Wir drücken alle Pfoten...

Ida und ihre kleine Familie

 

Ida wurde samt ihren Welpen -wie so viele Mütter- in einem Waldgebiet eingefangen. Dort lebte sie in einer Erdhöhle und hat wohl auch in dieser ihre Welpen zur Welt gebracht.
Mittlerweile ist die kleine Familie im Tierheim "angekommen", wo sie lernen wieder nur Hund zu sein und dem Menschen zu vertrauen.

Auch von Ida und ihren 4 Welpen gibt es neues zu berichten. Fast alle haben ein tolles neues Zuhause gefunden und sich dort typisch "hundelike" eingelebt. Fast alle? Ja, leider nur fast alle, denn ein kleiner Racker ist übrig geblieben. Igor ist leider nicht so einfach zu händeln. Seine Lebensumstände vor der Rettung haben ihn wohl deutlich mehr geprägt als seine Mutter und Geschwister. Ein vertrauensvolles Zusammenleben mit uns Menschen ist für ihn immer noch undenkbar. Dementsprechend verhält er sich auch. Es besteht jedoch begründete Aussicht, ihn zu einem Zusammenleben mit Menschen zu überreden. Diese Überredung gelingt aber nur mit viel Übung. Um dieses "Lebenstraining" hinzubekommen sucht Igor nun Paten, die das Training finanzieren und ihm so die Chance zu eröffnen, auch aus dem Tierheim in ein neues Zuhause zu wechseln.

Brunnenhund mit Happy End

Auch dramatische Rettungsaktionen kommen in Ungarn immer mal wieder vor. Das Tierheim wurde benachrichtigt, weil Passanten aus einem Brunnenschacht seltsam leidende Geräusche hörten.
Tamas, ein TH Mitarbeiter, ist dann wagemutig in den Schacht geklettert und hat einen kleinem Hund aus seiner Misere befreit.Ohne Tamas hätte der Brunnenhund keine Chance gehabt!
Und nun das Beste---der Kleine hat schon ein neues Zuhause gefunden!!! Dort kann er sicherlich das traumatische Erlebnis am Besten vergessen! Was für ein Happy End!!!

Wegwerfhund im Glück

Gleich 2 Hunde, die einfach wie Müll entsorgt wurden, bekamen in unserem Partnerheim zuletzt ihre zweite Chance.
Da ist unsere Nina, eine ca. 4jährige Staffmixhündin.Sie wurde von Ihren Besitzern samt ihrer 3 Welpen in die Tötung abgeschoben.Als sie gerettet werden konnte war es bereits für Ihre Babies zu spät. Keins hat die Strapazen überlebt.Nina war ein Bild des Jammers...Abgeschnittene Ohren und starker Milbenbefall liessen Sie furchtbar aussehen.Zum Glück sind die Wunden auf Ihrer Hundeseele nicht allzutief gewesen, denn trotz Ihrer Vorgeschichte ist Nina ein Schatz!Ihre aufwendige Behandlung lässt Sie sich ganz brav gefallen und ist den Menschen immer noch zugetan!
Ihr wäre ein Besitzer zu wünschen der den wahren , tollen Charakter dieses Hundes zu schätzen weiss!

Dann wurde auch noch Jessica gefunden.Eine 8jährige Boxerhündin, abgeladen in der Nähe der Autobahn.Sie war so abgemagert, dass selbst die Tierschützer schlucken mussten.Nun wird Jessica sei einiger Zeit aufgepäppelt und langsam sieht sie wieder aus wie ein Hund, hat Appetit und ist einfach nur freundlich zu den Menschen. Andere Hunde braucht sie nicht zum glücklich sein, sodass wir auf eine baldige Adoption als "Prinzessin" in Alleinstellung hoffen. Sie hat es verdient!

 

Spenden dringend benötigt!!!

An dieser kleinen Geschichte sieht man wieder mal, dass es in Ungarn so ziemlich an allen Ecken und Enden fehlt, was den Tierschutz angeht.
Aranka, eine gute Seele, wohnhaft in der Kleinstadt Balkany hörte, dass sich ein Straßenhund mit 2 jungen Welpen in der Stadt aufhalten sollte.Natürlich fühlte sich niemand zuständig und Hilfe für einen heimatlosen Hund ist in Ungarn unüblich. So begann Aranka ihre Suche und fand die Hündin samt Welpen in einem schlechten Zustand. Leider lies Mama eine genauere Sicht auf die Babies nicht zu, sodass Aranka wenigstens Futter bringen wollte, bis ein Platz im Tierheim frei würde.(Sie selbst beherbergte schon einen Straßenhund nebst Welpe)
Auch die Geschichte der frischgebackenen Mutterhündin lies Ihr keine Ruhe.Durch hartnäckiges Fragen, fand Sie schliesslich heraus, dass die Hündin einen Besitzer hatte, der Sie allerdings nach feststellen der Schwangerschaft nicht mehr haben wollte...
Doch plötzlich verschwand die kleine Familie von der Bildfläche...und fand Unterschlupf im Garten eines alten Herren, der sich aber selbst kaum versorgen konnte.
Hierhin brachte Aranka dann Futter aus dem Tierheim, denn ein Aufruf in der Bevölkerung Futter zu spenden blieb, wie so oft, ohne Erfolg!
Am 2.2. war es dann soweit. "Csenge" , wie Aranka die Hündin taufte, darf ins Tierheim umziehen und hat fürs erste ein Plätzchen für Ihre kleine Familie gefunden.
Diese Geschichte wiederholt sich so oder ähnlich viel zu oft in Ungarn, und Hilfe wird immer dringend benötigt.Deshalb braucht das Tierheim dringend Spenden für Futter, Wurmkuren, Impfungen und Kastrationen, um wenigstens ein bisschen das Leid der nicht mehr gewollten Hunde zu lindern!!
Danke für jeden Cent!!

Update: Die Kleinen und ihre Mama haben super zugenommen und sind in Ungarn vermittelt.
Csenge ist bereits kastriert worden, die Welpen natürlich erst, sobald sie alt genug sind.

Hope..... Vermittelt!

Das gibt es in Ungarn nur zu häufig.... An einem See wurde von Tierschützern eine scheue, streunende Hündin entdeckt. Sie harrte über Wochen an einem Parkplatz aus, an dem Sie wahrscheinlich ausgesetzt wurde.
Den Tierschützern brach es fast das Herz, die treue Seele zu beobachten, wie Sie , voller Hoffnung auf Rückkehr ihres Besitzers, zu jedem Auto lief. Natürlich kam ihr Besitzer nicht zurück und solbald Sie das realisierte verkroch die Hündin sich sofort wieder und wartete...
Sämtliche Versuche , die Hündin zu fangen blieben erfolglos. Kein Futter, keine guten Worte oder Artgenossen vermochten Sie aus der Reserve zu locken. Letztendlich verlor sich ihre Spur.... Bis das kleine Wunder geschah...
Einer jungen Frau gelang es mit viel Einfühlungsvermögen und Geduld nach Stunden im Wald die Hündin "dingfest" zu machen. Nun gibt es für den Niemandshund Hoffnung auf neue, liebevolle Besitzer, die Sie nicht mehr entsorgen, wie Müll!
So bekam "Hope" ihren Namen und die Chance auf einen Neuanfang!

Aranka, eine junge Frau hilft in Balkany

Auf einem verlassenen Grundstück bei Balkany(Ungarn) hat vor kurzem eine scheue Hündin ihre beiden Welpen geboren.Versuche Sie vor der Geburt einzufangen sind leider fehlgeschlagen...Seitdem kümmert sich Aranka so gut es geht um die kleine Familie.Sie kontolliert täglich Wasser, füttert und hat auch schon eine Decke dagelassen---der ungarische Winter ist sehr, sehr hart!!!
Leider fehlt es wie so oft an den einfachsten Dingen, das Futter wird knapp (es wird um Futterspenden gebeten) und Arankas Engagement stösst in Ihrem Umfeld auf Unverständnis.
Wir hoffen Aranka und die drei Hunde halten durch und überstehen den Winter unbeschadet!!
Sobald es geht wird unser Verein die Hündin und ihre Welpen kastrieren und vielleicht findet sich ja auch ein warnes Körbchen für die kleine Familie!


Wir sagen aber: Danke Aranka!!!Leute wie dich, braucht man mehr in Ungarn!!

Update: Die Mami darf bei Aranka bleiben, die beiden Welpen sind in Ungarn vermittelt, alle 3 Hunde werden von uns kastriert!

Auch das kanns geben...

Eine ältere Dame besuchte leztens unser ungarisches Tierheim und lies sich das neue Katzenhaus zeigen. Begeistert lobte sie die Anlage und trug dann den traurigen Grund ihres Besuchs vor: Ihre Tochter war vor kurzem verstorben und wollte eine kleine Summe dem Tierschutz vermachen.
Mit Tränen in den Auge übergab die Dame einen Umschlag und das ganze Team des Tierheims war von dieser selbstlosen Geste zutiefst berührt!!
Mit dieser Spende wurden nun alle zur Zeit im Tierheim lebenden Katzen kastriert und es reichte sogar noch für Katzenfutter!!
Wir hoffen, wir haben die Spende im Sinne der Verstorbenen verwendet und sagen auf diesem Wege nochmal Danke an Tochter und Mutter!!

Kinder und Hunde --- eine kleine Liebesgeschichte...

Seit einiger Zeit engagieren sich Kinder und Jugendliche ehrenamtlich in unserem ungarischen Partnertierheim.
Dabei sind Sie eine große Hilfe, besonders bei der täglichen Arbeit mit den Hunden...
Für die Kinder steht hier der Spass mit den Hunden im Fordergrund.Spielerisch lernen Sie Verantwortung zu übernehmen und bekommen dabei einen Einblick in den Tierschutz und dessen Bedeutung.Beim Pflegen und frisieren der Hunde kommt das Kuscheln nicht zu kurz und beim Spielen und Gassigehen erweisen sich die Kids als wahre Helfer!!
Auch die Hunde profitieren von den Kids. Welpen lernen so Kinder kennen (und wahrscheinlich lieben) und ältere Hunde bekommen ihre tägliche Ration Aufmerksamkeit.
Highlights in der Arbeit mit den Hunden sind für die Kids Veranstaltungen in der Öffentlichkeit, sowie der Besuch der tierheimeigenen Hundeschule jeden Samstag!!
Hier wächst die nächste Generation von Ungarn heran, für die Tierschutz nicht nur ein Wort ist!!


Super Kids!!!Weiter so!!!