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Das Tierheim Allatbarat

Nyíregyháza, - wie alles begann…..

Die tierschützerische Problematik lag und liegt in Ungarn auf der Hand. Viel zu viele herrenlose oder ausgesetzte Hunde, die Stadt und Land, insbesondere die Straßenränder und leer stehenden Häuser bevölkern, Mischlinge und Rassehunde gleichermaßen. 

AngebundenEin System von der Aufnahme einzelner Tiere, deren tierärztlicher Versorgung und Vermittlung mit Hilfe deutscher Tierschutzorganisationen oder Privatpersonen begann im häuslichen Bereich. Die begrenzten Mittel setzten die engagierten Leute des Tierschutzvereins "Tierfreunde" so gut wie es ging ein. Der Grundstock von 16 massiven Zwingern auf einem weitläufigen Gelände und ein alter beheizbarer Bauwagen für die angestellten Jugendlichen war vorhanden. Die jungen Mitarbeiter zeigten große Tierliebe und Mitgefühl. Einmal pro Woche kam eine Tierärztin, versorgte kranke oder verunfallte Tiere. Die Nahrung der Tiere bestand aus abgelaufenen Lebensmittel der Großmärkte Tesco und Metro, welche dort täglich abgeholt wurden.

Die Anfänge der Tierfreunde gehen auf das Jahr 1993 zurück. Damals brachten erstmals ungarische Bürger verlassene Hundewelpen in das Büro der Umweltorganisation E.Misszio. Nach kurzer Zeit hatte man eine stattliche Anzahl von Hunden und Katzen im Büro sitzen und beschloss ein Tierasyl zu bauen. Ein solches existierte im Umkreis von 300 km nicht.

Allatbarat

Auch im 40 km entfernten Debrecen (zweitgrößte Stadt Ungarns) gab es noch immer kein Tierheim, nur die üblichen Abdeckereien! 1994 entstand das erste provisorische Hundehaus in dem kleinen Vorort Sostohegy und man schlug sich mit fast keinen finanziellen Mitteln von Monat zu Monat durch. Doch bis 1998 konnten jährlich circa 300 Hunde und 80 Katzen vermittelt werden. 1998 konnte man auf einem von der Stadt bereitgestellten Grundstück ein Hundehaus mit 16 massiven Zwingern erbauen. Ein offenes Katzenhaus kam im Jahr 2000 dazu. Die Leitung des Vereins unter dem Vorsitz von Frau Andrea Bornemizsa erreichte den Zuspruch vieler Bürger und der Stadtverwaltung. In den letzten Jahren konnten ein Ausbau der Anlagen vorangetrieben. 2002 wurde das Sozialgebäude fertiggestellt, in dem tierärztliche Praxis, Hundebaderaum, Aufnahmeraum, Büroraum, Umkleideraum und Duschraum ausgestaltet wurden. In der jüngsten Vergangenheit wurden neue Wegwege gebaut, um die Versorgung der Tiere sowie den Besucherverkehr auf dem ganzen Gebiet des Heimes zu erleichtern. Das Freiluftgartenhaus bietet Platz vom Frühling bis zum Herbst zur Haltung von Vorträgen und Beschäftigungen für die Besuchergruppen und Schüler.

Die Ausrichtung des Vereins liegt eindeutig auf der Aufklärung der Tierhaltung und das Ziel ist die langzeitige Verbesserung der Tierhaltung allgemein. Die Zusammenarbeit zwischen den Tierfreunden und Frau Winter wuchs in drei folgenden Jahren zu vertrauensvollern, freundschaftlicher, effektiver Arbeit. Nordungarn mit hoher Arbeitslosigkeit, fehlender Industrie, kränkelnder Landwirtschaft und höchster Armutsquote in Ungarn, kann sich den Tierschutz eigentlich gar nicht leisten. Doch gerade hier entstand diese kleine feine Tierschutzorganisation. Dies ringt bis heute höchsten Respekt vor der Leistung der Mitarbeiter, der Leitung und dem Engagement einiger Bürger ab.

unsere HundeZur Zeit können wir 150 Hunde und 30 Katzen unterbringen und jährlich für fast 500 Tiere ein neues Zuhause finden. Leider ist unser Tierheim aber fast immer voll. Das Betreiben des Tierheimes ist sehr wichtig, aber es ist nur die symptomatische Behandlung des Problems. Deshalb legen wir auch auf die Vorbeugung einen besonderen Wert. Unserer Anschauungsweise folgen Tätigkeiten, die diesem Zweck dienen: Wir organisieren Straßenaktionen, Ausstellungen und fertigen Publikationen für alle Altersgruppen. Wir halten regelmäßig Vorträge, spielerische Beschäftigungen in Bildungsstätten, Sommerferienlagern sowie auf dem Gelände des Tierheimes.

LucyUnser Tierschutzstreifengang überprüft die Tierschutzanmeldungen, führt die Kontrolle der Lebensumstände der adoptierten Hunde und Katzen sowie die Rettung der körpergeschädigten, kranken, herrenlosen und wildlebenden Tiere durch. Unser Beratungsbüro wird von der Bevölkerung regelmäßig mit Fragen des Tierschutzes, der Tierhaltung, des Veterinärwesens bzw. mit Fragen bezüglich der Tierrechte aufgesucht.

Unser Tierschutzmagazinprogramm meldet sich alle zwei Wochen in 30 Minuten in der städtischen Television zu Nyíregyháza unter dem Titel Tierisches Leben. Wir sind kontinuierlich in den Medien anwesend, damit wir unsere anschauungsformierenden Tätigkeiten auch an diesen Kanälen ausüben können.

Es gibt noch sehr viel zu tun. Ziele, wie Kastration jedes Tieres was die Station verlässt oder der Streuner. Verantwortung durch Vorbildfunktion lehren gilt in Ungarn wie in Deutschland und deshalb werden Tierschutzorganisationen wie Tierfreunde Nyíregyháza, Hand und Pfote e.V. und andere weiter zusammenarbeiten. Ein vereintes Europa macht nicht vor den Tierschützern halt, vielleicht können so die Weichen gestellt werden um das gemeinsame Ziel zu erreichen "Lebensumstände verbessern für Mensch und Tier"


(Quelle: Allatbarat. Eine Übersetzung aus dem ungarischen)